DIE EISBÄREN GEWINNEN NACH EINER STARKEN ZWEITEN HALBZEIT MIT 91:66 GEGEN DIE UNI BASKETS PADERBORN

Die Paderborner, die der erwartet schwere Gegner waren, hielten besonders in der ersten Halbzeit sehr gut mit. Mit zunehmender Spieldauer konnten sich die Eisbären dann auf ihre verbesserte Defensive verlassen und gewannen gegen die wacker kämpfenden Uni Baskets.

Die stark ersatzgeschwächten Gäste, die kurzfristig auch noch auf die verletzten Drew Cushingberry und Joseph Benzinger verzichten mussten, begannen sehr engagiert und verkauften sich zu Beginn der Partie sehr teuer, mussten aber früh einem Rückstand hinterherlaufen.

Den Eisbären, die mit Armani Moore, Will Daniels, Trey Davis, Kapitän Maximilian Ugrai und Leon Friederici starteten, merkte man das Selbstvertrauen aus sechs Siegen in Folge an. Insbesondere Friederici war von den Paderbornern im ersten Viertel nicht zu bändigen und hatte nach knapp sechs Minuten bereits zehn Punkte erzielt. Die Uni Baskets spielten jedoch unbeirrt weiter munter mit, während die Bremerhavener sich mit der Zonen-Verteidigung der Gäste schwertaten, sodass es mit einer 29:23-Führung in die Viertelpause ging.

Auch im zweiten Viertel kamen die Eisbären mit der cleveren Zonenverteidigung der Uni Baskets nur schwer zurecht und konnten defensiv auch nur selten Stops generieren, weswegen das Spiel sehr ausgeglichen blieb. Nach einem Dreier des starken Christopher Trapp gingen die Gäste das erste Mal in Führung und konnten diese sogar auf zwischenzeitlich fünf Punkte ausbauen, weswegen Eisbären-Headcoach seine Mannschaft zur Auszeit einberief. Sein Team zeigte sich danach defensiv deutlich engagierter, in der Offensive fanden die Eisbären ihren Rhythmus und konnten so mit einer knappen 43:40-Führung in die Halbzeitpause gehen.

Die Eisbären starteten mit deutlich mehr Energie in die zweite Halbzeit- taten sich jedoch nach wie vor mit der Verteidigung der Gäste schwer. Nach einem Ballgewinn durch Davis konnten die Bremerhavener durch Dreier von Moore und Friederici dann Mitte des dritten Viertels erstmalig zweistellig in Führung gehen. Die folgende Auszeit der Gäste konnte den Lauf der Eisbären unterbrechen, änderte aber nichts an der zweistelligen Führung der Bremerhavener. Diese verpassten es in dieser Phase jedoch aufgrund leichtfertiger Ballverluste, den Vorsprung auszubauen, sodass es mit einem 64:47 in die Viertelpause ging.

Defensiv ließen die Eisbären jedoch immer weniger zu und bekamen in Person von Rene Kindzeka den an diesem Abend besten Scorer der Gäste Christopher Trapp immer besser in den Griff, der bis dahin lediglich bei zwei Punkten in Halbzeit zwei stand. Mitte des vierten Viertels ließen bei den Uni Baskets die Kräfte nach, weswegen die Eisbären mit zwei erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen durch Heckel und Davis den Vorsprung weiter ausbauen konnten. Diese Führung gaben die Gastgeber nicht mehr her und gewannen das Spiel mit 91:66.

Eisbären-Headcoach Michael Mai war mit dem Ergebnis zufrieden, hatte jedoch erneut die fehlende Konstanz seines Teams zu bemängeln: „Wir haben Paderborn in der ersten Halbzeit definitiv unterschätzt. Wir waren in dieser Phase insbesondere defensiv nicht konzentriert und konstant genug, haben uns dann in der zweiten Halbzeit jedoch deutlich gesteigert und auch gegen die Zonen-Verteidigung von Paderborn Mittel gefunden. Es war für uns ein guter Prüfstein auf dem Weg in die Playoffs.“

Eisbären Bremerhaven: Friederici (28), Davis (16), Daniels (11), Moore (10), Yebo (9), Ugrai (6), Heckel (3), Kindzeka (3), Kruhl (3), Pölking (2), Hoppe, Heiken.