DIE EISBÄREN GASTIEREN BEI DEN RÖMERSTROM GLADIATORS TRIER

Dabei treffen die Bremerhavener auf ein Team, dessen Playoff-Ambitionen mit einer bitteren Niederlage im letzten Spiel gegen die Nürnberg Falcons erloschen sind. Die Eisbären hingegen wollen ihre Siegesserie weiter ausbauen und gegen Trier den achten Sieg in Folge feiern. 

Die Trierer waren diese Saison stark vom Verletzungspech gebeutelt und mussten neben Starting-Center Austin Wiley zuletzt auch auf Power Forward Matthew Freeman und Guard Dan Monteroso verzichten, die alle aufgrund von Verletzungen nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen können. Somit ging den Gladiators im Saisonendspurt die Puste aus, weswegen sich auch die derzeitige fünf Spiele währende Niederlagenserie der Trierer erklären lässt.

Nichtsdestotrotz will die Mannschaft von Headcoach Marco van den Bergh ihre Saison seriös zu Ende bringen und sich im Duell gegen die Eisbären von ihrer besten Seite präsentieren.

Damit dies gelingt sind vor allem die Fähigkeiten von US-Aufbauspieler Chase Adams gefragt. Das 1,76 Meter große Kraftpaket ist mit 13,4 Punkten pro Spiel der aktuelle Topscorer der Trierer und wird von seinem Landsmann Brody Clarke mit 10,1 Punkten pro Spiel unterstützt. Dazu gesellen sich mit Jonathan Dubas (8,6 Punkte pro Spiel) und dem Trierer Urgestein Kevin Smit (7,6 Punkte pro Spiel) zwei weitere wichtige Stützen der Mannschaft um den langzeitverletzten Kapitän Jermaine Bucknor, der sich im ersten Saisonspiel verletzte und seitdem nicht mehr auf das Parkett zurückkehren konnte.

Aufgrund der vielen Ausfälle fielen umso mehr Spielanteile an die deutsche Garde der Gladiators ab, die Rupert Hennen (7,2 Punkte pro Spiel) Jonas Grof (7,1 Punkte pro Spiel) und Robert Nortmann (4,4 Punkte pro Spiel) allesamt zu nutzen wussten und sich in der Rotation der Männer aus der Römerstadt fest spielen konnten. Komplettiert wird die Mannschaft durch den Luxemburger Thomas Grün, der durchschnittlich 7,6 Punkte pro Spiel für seine Mannschaft erzielt.

Trier führt als Team mit 39,9 Rebounds pro Spiel die Liga bei der Gesamtzahl der Rebounds an. Dabei erarbeiten sie sich mit 14,4 offensiven Abprallern mit großem Abstand die meisten Rebounds der Liga, wodurch sie sich immer wieder viele zweite Wurfchancen erarbeiten können. Auf die Eisbären um Kapitän Maximilian Ugrai wartet somit ein weiterer Härtetest. Umso wichtiger wird es sein, dass die Eisbären ihre körperlichen Nachteile auf den großen Positionen durch viel Einsatz und Wille ausgleichen und das Tempo hochhalten.

Eisbären-Headcoach Michael Mai dazu: „Wir wissen, was wir von Trier zu erwarten haben – physische Verteidigung und gutes Rebounding über die gesamten 40 Minuten. Deswegen wird der Schlüssel für Spiel sein, die Drei-Punkte-Linie zu verteidigen und den Kampf um die Rebounds und die Freiwürfe zu gewinnen.“

Wer möchte, kann dank des kostenfreien Livestream-Angebots von Sportdeutschland.TV live im Internet dabei sein. Jump ist am Mittwoch, den 07. März um 19:30 Uhr.