DIE EISBÄREN GEWINNEN IM LETZTEN AUSWÄRTSSPIEL DER HAUPTRUNDE MIT 89:71 BEI DEN RÖMERSTROM GLADIATORS TRIER

Nach einem schwachen Auftritt in der ersten Halbzeit, zeigten sich die Eisbären in Halbzeit zwei von ihrer besten Seite und konnten so ihren Siegeslauf auf nunmehr acht Spiele in Folge ausbauen.

Die Eisbären, die ohne Moses Pölking und den immer noch verletzten Joshua Braun auskommen mussten, starteten mit der gewohnten Starting Five bestehend aus Kapitän Maximilian Ugrai, Leon Friederici, Armani Moore sowie Trey Davis und Will Daniels.

Die Gastgeber waren zu Beginn der Partie wacher und profitierten dabei von der ausbaufähigen Wurfquote der Gäste aus Bremerhaven. Trier hingegen traf sehr zuverlässig aus der Distanz, sodass Eisbären-Headcoach Michael Mai nach dem dritten Treffer von jenseits der Drei-Punkte-Linie früh seine erste Auszeit nahm. Doch auch nach der Auszeit änderte sich zunächst nichts am Spielverlauf. Die Eisbären gingen unachtsam mit dem Spielgerät um, sodass sie nach dem ersten Viertel bereits vier Ballverluste hatten und mit einem Rückstand von sieben Punkten in die erste Viertelpause gingen (14:21).

Auch im zweiten Viertel änderte sich zunächst wenig. Trier traf weiterhin viel von außen, die Eisbären hingegen warfen die Bälle oft ohne Not ins Aus. Erst gegen Mitte des zweiten Viertels fanden die Bremerhavener in die Partie und konnten nach einem schönen Sprungwurf durch Davis den Rückstand auf vier Punkte verkürzen. Trier wirkte jedoch wacher und griffiger, sodass es mit einem 37:42 in die Halbzeitpause ging.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Eisbären und konnten nach knapp fünf Minuten im dritten Viertel nach einem Dreier des starken Moore erstmalig in Führung gehen, woraufhin der Trierer Headcoach Marco van den Berg die obligatorische Auszeit nehmen musste, um den Lauf der Eisbären zu unterbrechen. Diese brachte jedoch nicht den erwünschten Effekt, sodass die Bremerhavener nach einem Steal durch Williams mit einem And-One durch Kevin Yebo den Vorsprung weiter ausbauen konnten. Bei den Gastgebern schwanden im Laufe des Viertels die Kräfte und die Mannschaft von Eisbären-Headcoach Michael Mai spielte sich in einen wahren Rausch, sodass es mit einem 65:50 in den letzten Spielabschnitt ging.

Diesen eröffneten die Gladiators mit fünf schnellen Punkten und versuchten noch einmal alles, um den Rückstand einstellig zu stellen. Die Eisbären waren jedoch zu clever, kamen immer wieder zu einfachen Würfen und konnten so durch vier Punkte des starken Ugrai, der von der Freiwurflinie fehlerfrei blieb, und zwei weiteren Dreiern des treffsicheren Marvin Heckel den Vorsprung schnell weiter ausbauen. Die letzten Minuten spielten die Bremerhavener den Vorsprung souverän aus und gewannen nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 89:71.

Eisbären-Headcoach Mai freut sich über den Sieg, war jedoch mit der Einstellung seiner Spieler insbesondere in der ersten Halbzeit nicht einverstanden: „Trier hat hart gekämpft und bis zum Ende alles gegeben. Wir konnten in der ersten Hälfte diese Intensität nicht erreichen. Wir müssen lernen, die gesamten 40 Minuten fokussiert zu bleiben. Mit der Leistung und der Verteidigung meiner Mannschaft in der zweiten Hälfte bin ich aber sehr zufrieden.“

Eisbären Bremerhaven: Moore (19), Heckel (16), Friederici (15), Yebo (14), Daniels (9), Ugrai (9), Davis (5), Kindzeka (2), Heiken, Hoppe.