DIE ERSTEN PLAYOFFS SEIT ZEHN JAHREN BEGINNEN

Die Eisbären Bremerhaven treffen zu Beginn der Playoffs erneut auf die MLP Academics Heidelberg. Dabei kommt es im ersten Playoff-Spiel für beide Teams zum dritten Aufeinandertreffen innerhalb von drei Wochen. Mit dem Tabellenzweiten der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wartet damit einer der großen Favoriten auf den Aufstieg.

Nach dem glücklichen 85:81-Auswärtssieg Ende März in Heidelberg gab es im Rückspiel in heimischer Halle eine deutliche 66:93-Niederlage für die Eisbären. Somit steht es nach der Hauptrunde eins zu eins, wobei die Heidelberger nach dem deutlichen Sieg im letzten Aufeinandertreffen wohl als leichter Favorit in die Begegnung gehen dürften.

Die Playoffs werden in dieser Saison aufgrund der Corona-Pandemie in einem auf die Umstände angepassten Modus stattfinden. Die Eisbären treffen dabei neben den Academics aus Heidelberg auch auf die Kirchheim Knights sowie die wiha Panthers Schwenningen. Mit den Academics haben die Eisbären um Kapitän Maximilian Ugrai einen schweren Gegner direkt zu Beginn vor der Brust. Somit wird das Spiel, gegen die von Headcoach Branislav Ignjatovic trainierte Mannschaft, direkt eine gute Standortbestimmung für die Bremerhavener sein. 

Besonders wichtig wird es, Heidelberg ihr schnelles Umschaltspiel wegzunehmen, diszipliniert zu verteidigen sowie mit allen Mitteln gegen die große Garde der Gäste dagegenzuhalten. Weiterhin müssen die Eisbären geduldig bleiben und auf ihre Stärken vertrauen, wird das Spiel in den Playoffs traditionell etwas langsamer, sodass man weniger Ballbesitze als in Spielen der regulären Saison erhält. 

Umso wichtiger wird es daher sein, dass die Eisbären jeden Ballbesitz konzentriert und fokussiert zu Ende spielen und in schwierigen Phasen auf ihr Teamplay vertrauen, was den Eisbären vor der Heimniederlage gegen Heidelberg immerhin acht Siege in Serie bescherte.

Ähnlich sieht es auch Eisbären-Headcoach Michael Mai: „Heidelberg hat uns im letzten Spiel vor allem am offensiven Brett sowie in der Transition sehr weh getan. Wir müssen uns für Samstag in diesen Bereichen enorm verbessern. Sie spielen mit einer guten Mischung aus Innen- und Außenspiel und können unsere Defensive so sehr variabel unter Druck setzen. Somit wird unsere Verteidigung sicherlich der Schlüssel für unseren Erfolg werden.“

Wichtig wird dabei eine schnelle Rückkehr von Joshua Braun und Moses Pölking sein, deren Einsatz für das Spiel gegen Heidelberg jedoch noch fraglich ist. So könnten beide die Rotation erweitern und für wichtige Entlastung von der Bank sorgen.

Wer live dabei sein möchte, kann dies dank des kostenfreien Livestream-Angebots von Sportdeutschland.TV wie immer live im Internet sein. Jump ist Samstag, den 17.04. um 19:00 Uhr.