DIE EISBÄREN BREMERHAVEN MELDEN SICH IM PLAYOFF-RENNEN MIT EINEM 80:71-AUSWÄRTSIEG GEGEN WIHA PANTHERS SCHWENNINGEN ZURÜCK

Im dritten Anlauf gelang den Eisbären nach einer ausgeglichenen Teamleistung somit der erste Playoff-Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Schwenningen musste hingegen die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Somit könnte das Rennen um Platz eins in Playoff-Gruppe 2 noch einmal spannend werden.

Die Eisbären erwischten dabei den deutlich besseren Start in die Begegnung und konnten sich dank ihres schönen Passspiels schnell auf 9:2 absetzen. Defensiv gestatteten sie den Panthers keine einfachen Würfe, bewegten den Ball offensiv sehr gut und schnell, weswegen sie immer wieder freie Würfe herausspielen konnten, die hochprozentig fielen. Nach einem weiteren Ballgewinn und einem daraus resultierenden Dreier durch Trey Davis nahm Panthers-Headcoach Alen Velcic beim Stand von 23:10 seine erste Auszeit. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften selbst schwerste Würfe trafen, sodass es mit einem 30:22 in die Viertelpause ging.

Das zweite Viertel ging genauso weiter, wie das erste aufgehört hatte. Die Gastgeber stellten auf eine Zonenverteidigung um, die Eisbären trafen weiterhin gut von außen. So blieb der Vorsprung lange Zeit konstant im niedrigen zweistelligen Bereich. Besonders hervorzuheben war die in dieser Phase konzentrierte Defensivleistung der Eisbären, die den Gastgebern keine einfachen Würfe gestattete und so früh zu Frustration auf Seiten der Panthers führte. Gegen Ende der ersten Halbzeit gingen die Trefferquoten der Eisbären etwas runter und sie agierten offensiv oft zu zögerlich. Resultat war eine verdiente, wenn auch für Schwenningen schmeichelhafte 48:37-Führung, mit der es in die Halbzeitpause ging. Besonders Trey Davis wusste nach seinen zuletzt schwankenden Leistungen mit 14 Punkten zur Halbzeit zu überzeugen und wurde vom gewohnt soliden Kapitän Maximilian Ugrai und dem ebenfalls stark aufspielenden Will Daniels unterstützt.

Die zweite Halbzeit begann für beide Mannschaften ausgeglichen, keines der beiden Teams konnte einen Lauf starten, um sich so entscheidend abzusetzen. So blieb der Vorsprung der Eisbären auch im dritten Viertel konstant zweistellig. Bis auf Courtney Stockard, der viele Aktionen erzwang, konnte kein Panther bis Ende des dritten Spielabschnitts zweistellige Punktewerte auflegen, was ein weiterer Beleg für die konzentrierte Defensivarbeit der Eisbären war.

Zu Beginn des vierten Viertels konnten sich die Bremerhavener dann erstmalig etwas deutlicher absetzen und gingen zwischenzeitlich, nach einem schön herausgespielten Korbleger durch Kevin Yebo, mit 17 Punkten in Führung. Nach einer Auszeit der Panthers kamen die Gastgeber mit einem 8:0-Lauf zurück und konnten die Eisbären-Führung innerhalb von eineinhalb Minuten wieder einstellig stellen. Die Schwenninger kamen nochmal ins Rollen und konnten ihre im Vorfeld gefürchteten Schnellangriffe forcieren, wodurch sie sich immer wieder offene Würfe erspielten oder an die Freiwurflinie wanderten. In dieser Phase ging bei den Eisbären die Sicherheit ein wenig verloren, weswegen die Gastgeber nochmal Hoffnung schöpften, das Spiel zu ihren Gunsten wenden zu können. Ein schwerer Step-back-Dreier des starken Davis führte vier Minuten vor Schluss bei den Eisbären zu ein wenig Entlastung und erhöhte die Führung wieder auf zwölf Punkte.

Diese gaben die Eisbären nicht mehr her und konnten somit einen am Ende ungefährdeten und verdienten 80:71-Auswärtssieg einfahren.

Eisbären-Headcoach Michael Mai freute sich sehr über den Sieg seiner Mannschaft: „Ich bin stolz auf die Entschlossenheit, die das Team heute gezeigt hat. Nach den ersten beiden Niederlagen haben wir trotzdem nicht aufgegeben. Das Team hat weitergekämpft. Jeder hat heute alles gegeben und einen positiven Einfluss auf das Spiel gehabt“.

Eisbären Bremerhaven: Davis (22), Daniels (15), Ugrai (12), Friederici (10), Moore (9), Yebo (5), Heckel (4), Pölking (3), Kindzeka, Hoppe.