DIE EISBÄREN FEIERN GEGEN DIE WIHA PANTHERS SCHWENNINGEN EINEN 83:79 HEIMERFOLG

Damit gelingt der Auftakt in die Rückrunde der Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, bei dem die Eisbären zeigen konnten, dass sie auch in den Playoffs enge Spiele für sich entscheiden können, auch wenn sie offensiv lange nach ihrem Rhythmus gesucht haben. 

Der Start in das Spiel verlief für beide Mannschaften dementsprechend eher schleppend. Erst nach knapp zweieinhalb Minuten konnte Armani Moore den Bann brechen und erzielte mit einem schönen Korbleger die ersten Punkte der Partie. Danach entwickelte sich im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts eine muntere Partie. Die Schwenninger, die erneut ohne den verletzten Felix Edwardsson und den angeschlagenen Rytis Pipiras antraten, fanden offensiv nach einer frühen Auszeit ihres Headcoaches Alen Velcic ins Spiel zurück, offenbarten in der Defensive jedoch erhebliche Lücken, weswegen die Eisbären immer wieder zu leichten Punkten kamen. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels zeigten sich die Panthers defensiv dann erheblich verbessert, wodurch sich die Eisbären schwer taten, den Ball in den Korb zu befördern, sodass es nach zehn Minuten mit einem 19:15 in die Viertelpause ging.

Das zweite Viertel startete sehr ausgeglichen und war von vielen Fouls, Ballverlusten und Fehlern geprägt. Diese Fehler spiegelten sich dann auch in den Wurfquoten wider, die insbesondere von jenseits der Dreierlinie auf beiden Seiten sehr ausbaufähig war. Dies änderte sich erst gegen Ende der ersten Halbzeit, als beide Teams immer wieder Lücken fanden, sodass es mit einem 44:39 in die Pause ging.

Die zweite Halbzeit begann und beide Mannschaften legten direkt los wie die Feuerwehr. Die Trefferquoten waren auf beiden Seiten hoch und Schwenningen konnte das gefürchtete Transition-Spiel umsetzen, da sich die Eisbären die eine oder andere Unkonzentriertheit erlaubten. Aus diesem Grund hatte Eisbären-Headcoach Michael Mai nach knapp fünf Minuten genug gesehen und nahm beim Stand von 53:53 seine erste Auszeit in Halbzeit zwei.

Der Spielfluss geriet dann mit zunehmender Spieldauer auf beiden Seiten etwas ins Stocken. So ging es nach einem Dreier des engagierten Kevin Yebo mit einer knappen 56:53-Führung in den letzten Spielabschnitt. Diesen begann erneut Moore mit einem And-One nach einem energischen Zug zum Korb, wurde jedoch vom starken Niedermanner, der die gesamten 40 Minuten auf dem Parkett stand und die Panthers mit starken 23 Punkten fast alleine im Spiel hielt, direkt mit einem freien Dreier gekontert.

In dieser Phase konnten sich die Eisbären glücklicherweise auf Marvin Heckel verlassen, der nicht zu stoppen war und seine Mannschaft mit acht Punkten in Folge wieder in Führung brachte. Das Spiel blieb jedoch weiterhin eng und umkämpft. Erst drei Minuten vor Ende der Partie konnten sich die Eisbären mit acht Punkten erstmalig etwas deutlicher absetzen und zeigten sich dabei defensiv deutlich engagierter. Nach einem And-One des starken Courtney Stockard sowie einem weiteren Dreier durch Frazier war dieser Vorsprung vierundvierzig Sekunden vor Schluss jedoch auf einen Punkt zusammengeschmolzen. Die Gäste konnten ihren letzten Angriff nicht mehr in Zählbares ummünzen und Heckel erhöhte den Vorsprung von der Freiwurflinie bei noch vier Sekunden Restspielzeit auf vier Punkte Vorsprung. Somit gewannen die Eisbären ein spannendes Spiel mit 83:79.

Eisbären-Headcoach Michael Mai: „Es war ein hartes Spiel und Schwenningen ist immer ein unangenehmer Gegner, das wussten wir von den vorherigen Spielen gegen sie. Sie haben heute nochmal härter als sonst gespielt und uns trotz der Ausfälle heute alles abverlangt. Am Ende waren wir jedoch da, wenn es drauf ankam. Ich bin stolz auf mein Team und freue mich für die Mannschaft über den Sieg.“

Eisbären Bremerhaven: Moore (18), Heckel (14), Yebo (14), Davis (12), Friederici (10), Ugrai (10), Daniels (5), Pölking, Kindzeka, Hoppe, Heiken, Braun.