DIE EISBÄREN BREMERHAVEN VERLIEREN NACH GRANDIOSER AUFHOLJAGD UNGLÜCKLICH 81:83 GEGEN DIE WIHA PANTHERS SCHWENNINGEN

Die Eisbären starteten mit der Starting 5 bestehend aus Armani Moore, Jarelle Reischel, Konstantin Konga, Robert Oehle, und Carrington Love in die Begegnung. Beide Teams begannen das Spiel mit unglaublich hohem Tempo, wobei insbesondere die Hausherren selbst schwierigste Würfe trafen und der Korb auf Seiten der Eisbären wie vernagelt zu sein schien. Defensiv gelang es Kapitän Konga und seinen Mitspielern nicht, die Schützen der Panthers in den Griff zu kriegen, weshalb Eisbären Headcoach Michael Mai seine Mannschaft beim Stand von 6:15 zu einer ersten Auszeit zusammenrief. Auch nach der Auszeit bekamen die Bremerhavener keinen Zugriff auf die wuseligen und mit viel Energie spielenden Schwenninger, sodass es mit einem 18:32- Rückstand in die Viertelpause ging.


Auch im zweiten Viertel änderte sich zunächst nichts am Spielverlauf. Die Eisbären kämpften und waren bemüht, die Panthers defensiv mehr unter Druck zu setzen, fanden offensiv jedoch keinerlei Rhythmus, weswegen der Rückstand zwischenzeitlich auf über 20 Punkte anwuchs.
Zwei erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe vom im zweiten Viertel stark aufspielenden Carrington Love verkürzten den Vorsprung der Hausherren und zwangen Panthers Headcoach Alen Velcic zu seiner zweiten Auszeit. Defensiv taten sich die Eisbären jedoch weiterhin schwer, fanden offensiv dank hervorragender Arbeit am offensiven Brett wieder zurück ins Spiel, weswegen zur Halbzeitpause ein 40:52 aus Sicht der Eisbären von der Anzeigetafel leuchtete. Die zweite Halbzeit startete aus Sicht der Eisbären äußerst positiv: Offensiv waren die Bremerhavener nicht mehr wieder zu erkennen und konnten den Rückstand bei noch knapp drei Minuten auf der Uhr auf drei Punkte verkürzen. Insbesondere Love war in dieser Phase von keinem Schwenninger zu bändigen und auch defensiv packten die Mannen von der Nordseeküste nun beherzter zu, sodass sich ein schön anzusehendes und rassiges Basketballspiel entwickelte, das mit einem 64:67 aus Sicht der Eisbären in den letzten Spielabschnitt ging.

In ebendiesem übernahmen die Eisbären nach zwei verwandelten Freiwürfen des agilen Kevin Yebo erstmalig die Führung und konnten diese nach einem schwierigen Dreier von Reischel ausbauen. Die Panthers stellten in dieser Phase defensiv auf eine Zonen- Verteidigung um, wodurch sich den Eisbären bis dahin ungewohnte Wege zum Korb öffneten, die abermals Love mit einer guten Mischung aus Drives und schwierigen Distanzwürfen zu nutzen wusste. In den letzten zweieinhalb Minuten wog das Spiel hin und her und keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen. Die Eisbären warfen nochmal alles in die Waagschale, vergaben beim Stand von 81:83 den letzten Wurf und warten somit weiter auf den ersten Saisonsieg in der Barmer 2. Basketballbundesliga ProA.

Eisbären Headcoach Michael Mai: „Erstmal muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Sie hat sich nach einem großen Rückstand wieder in das Spiel zurückgekämpft und hatte den Sieg letztendlich in den eigenen Händen. Basketball kann grausam und schön zugleich sein. Wir werden weiterarbeiten und trainieren und nächste Woche erneut alles dafür tun, Basketballspiele zu gewinnen.“