Heimspiel am Feiertag - Eisbären wollen am 1. Mai gegen Ludwigsburg den fünften Heimsieg in Folge einfahren

Nur drei Tage nach dem 94:88 Sieg nach Verlängerung gegen die BG Göttingen in der ÖVB-Arena in Bremen haben die Eisbären schon das nächste wichtige Heimspiel, denn morgen kommt im Rahmen des 31. Spieltags um 18 Uhr mit den MHP RIESEN Ludwigsburg ein heißer Playoff-Anwärter in die Stadthalle Bremerhaven. Die Baden-Württemberger stehen mit ausgeglichenem Punktekonto auf dem 10. Tabellenplatz, punktgleich mit den auf Rang 8 liegenden Basketball Löwen Braunschweig. Somit werden die Barockstädter alles dafür tun, zu gewinnen, um noch alle Chancen im Playoff-Rennen zu haben. Die Eisbären brauchen als 16. der Tabelle aber weiterhin Siege, um den Klassenerhalt zu schaffen. Es ist also wieder eine spannende Partie zu erwarten.

Die Rotation der Ludwigsburger hat nicht mehr viel mit jener aus dem Hinspiel gegen die Eisbären am 2. Spieltag zu tun, welches die MHP RIESEN mit 75:58 für sich entscheiden konnten. Momentan setzt der US-amerikanische Headcoach John Patrick auf neun Spieler, die auf zweistellige Minutenzahlen kommen, fünf davon waren im Hinspiel nicht dabei. Da ist allen voran die Nachverpflichtung in Person von Marcos Knight. Der ehemalige Jenaer ist mit seiner bulligen Körperstatur bei einer Größe von 1,88 m extrem schwer zu verteidigen und spielt mit durchschnittlich 17,7 Punkten, 7 Rebounds, 3,8 Assists sowie 1,6 Steals eine starke Saison. Folgerichtig ist Knight Topscorer seines Teams und hat am vergangenen Samstag mit 27 Punkten und 9 Rebounds beim Auswärtssieg in Crailsheim einmal mehr seine große Bedeutung für die Mannschaft von John Patrick unter Beweis gestellt. Neben ihm treffen auch die BBL bekannten Lamont Jones (12 PPG), Owen Klassen (10,1 PPG, 6,1 RPG) und Konstantin Klein (6,7 PPG) diese Saison das erste Mal auf die Bremerhavener,  genauso wie der Litauer Donatas Sabeckis (4 PPG). Aus dem Hinspiel bekannt ist wiederum Point Guard Jordon Crawford (11,1 PPG, 5,9 APG, 1,5 SPG), der sich mit seinen 1,68 m als kleinster Spieler der easyCredit Basketball Bundesliga wie ein Wirbelwind unheimlich schnell übers Feld bewegt und dementsprechend nur sehr schwierig zu halten ist. Dazu kommen noch der schon länger bei Ludwigsburg spielende und stets gefährliche Adam Waleskowski (8,5 PPG) sowie Aaron Best (7,1 PPG) und Karim Jallow (5,4 PPG), die Energie aufs Feld bringen und ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden sollten.

Die MHP RIESEN werden nach zuletzt drei Siegen in Serie mit breiter Brust anreisen, doch auch die Eisbären können nach vier Heimsiegen in Folge selbstbewusst ins Spiel gehen und wollen jetzt den fünften Erfolg hintereinander vor heimischer Kulisse einfahren. Eisbären Headcoach Michael Mai blickt folgendermaßen auf die anstehende Partie: „Ludwigsburg ist dafür bekannt mit sehr viel Energie großen Druck in der Verteidigung zu erzeugen und jede Möglichkeit nutzen wollen, um ihren Stil durchzuziehen! Sie haben einige große Spiele in dieser Saison sowohl im nationalen als auch im europäischen Wettbewerb gewonnen wie zum Beispiel vor etwa einer Woche, als sie Bamberg knapp geschlagen haben. Wir müssen einen guten Job darin machen, mit ihrem Druck umzugehen und dürfen sie nicht in Transition kommen lassen. Wenn wir den Ball und das Tempo kontrollieren, können wir auch das Spiel kontrollieren.“