DIE EISBÄREN BREMERHAVEN GEWINNEN DANK EINES FULMINANTEN SCHLUSSVIERTELS MIT 115:89 BEI DEN UNI BASKETS PADERBORN

Eisbären Headcoach Michael Mai begann die Partie mit Kapitän Konstantin Konga, Kevin Yebo, Carrington Love, Jarelle Reischel sowie Armani Moore.

Die Gäste von der Nordseeküste starteten gut in die Begegnung und spielten sich immer wieder offene Würfe heraus. Defensiv ließen sie den Gastgebern jedoch zu viel Platz und kamen zu Beginn des Spiels mit dem hohen Tempo der Uni Baskets nicht zurecht. Gegen Ende des ersten Spielabschnittes konnten sich die Eisbären dann aufgrund einer verbesserten Defensive erstmalig ein wenig deutlicher absetzen. In dieser Phase war es vor allem Jarelle Reischel, der sein Team mit neun Punkten zu einer 26:23- Führung zum Ende des ersten Viertels verhalf. 

Der Start in Viertel Nummer zwei verlief ähnlich vielversprechend wie zu Beginn der Partie. Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen und es wurde immer der besser postierte Mitspieler gesucht. Defensiv packten die Eisbären beherzt zu, sodass der Vorsprung der Bremerhavener nach einem schönen Coast-to-Coast-Dribbling sowie einem toll herausgespielten Dreier durch den quirligen Ethan Alvano sowie vier weiteren Punkten durch Love und Konga auf zwischenzeitlich 14 Punkte anwuchs.

Die Gäste aus dem Norden kontrollierten weiterhin den Spielverlauf, gestatteten den Gastgebern aus Paderborn wenig im gefürchteten Umschaltspiel und kontrollierten sowohl defensiv als auch offensiv die Bretter beim Rebounding. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit verloren die Eisbären in einem kurzweiligen und schnellen Spiel ihren offensiven Rhythmus und ließen die Mannen von Headcoach Steven Esterkamp wieder ins Spiel zurückkommen. Somit ging es nach einem kleinen Zwischenspurt mit einem 52:43 aus Sicht der Bremerhavener in die Halbzeitpause.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Hausherren, denen man anmerkte, dass sie insbesondere defensiv gewillt waren, den Eisbären mit mehr Intensität entgegenzutreten, als dies noch in Durchgang eins der Fall war.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten fingen sich die Mannen um Topscorer Jarelle Reischel jedoch wieder und hielten den Vorsprung vor allem aufgrund ihres uneigennützigen Spiels konstant im hohen einstelligen Bereich. Bereits Mitte des dritten Viertels waren vier Eisbären bei zweistelligen Punktewerten angelangt

Auf der Gegenseite hielt vor allem Livingston Barnes seine Farben mit vielen schwierigen Würfen im Spiel  und sollte am Ende auf 20 Punkte kommen.

Im weiteren Verlauf des dritten Viertels zeigten sich die Eisbären im Abschluss vermehrt unkonzentriert und ließen viele einfache Chancen, die Führung weiter auszubauen, liegen. So endete das dritte Viertel mit einer 77:70-Führung aus Sicht der Bremerhavener.

Im letzten Viertel übernahmen dann vor allem Kapitän Konga und Daniel Laster mit jeweils 14 und neun Punkten auf Seiten der Eisbären und brachen somit schon früh im Schlussviertel den Kampfgeist der Hausherren. Insbesondere Konga legte mit 11 Punkten in Folge einen sehenswerten Lauf hin und konnte sein Team somit frühzeitig auf die Siegerstraße führen.

So gewannen die Eisbären nach einer durchweg konstanten Leistung auch in der Höhe verdient mit 115:89 und fuhren den vierten Saisonsieg in Folge in der BARMER 2.Basketballbundesliga ProA ein.

Entsprechend erfreut und zufrieden zeigte sich Eisbären Headcoach Michael Mai: „Glückwunsch an meine Mannschat und auch an unsere zwei mitgereisten Fans. Heute haben wir unser bisher bestes Saisonspiel gemacht und uns alle mit einem großartigen Sieg beschenkt. Wir haben es geschafft Paderborn bei 89 Punkten zu halten, was absolut für unsere verbesserte Team-Defensive spricht. Selbst haben wir erneut weit über 100 Punkte erzielt und jeder Spieler versteht immer besser, was seine Rolle in unserem Teamgefüge ist. Das wird auch der Schlüssel für die bevorstehenden Spiele sein. Jeder Spieler muss Energie bringen und bereit sein, den Ball zu teilen. Dann sind wir nur schwer zu besiegen.“

Eisbären Bremerhaven: Reischel (24), Yebo (21), Konga (19), Alvano (16), Love (14), Laster (14), Moore (4), Oehle (3), Drijencic, Davis