Eisbären kassieren deutliche Niederlage in Bonn

In der Länderspielpause wollten sich die Seestädter von ihrer Niederlagenserie erholen und diese für sich nutzen, um weiter hart an sich und an der Defensive zu arbeiten. Doch auch im heutigen Spiel gegen die Telekom Baskets Bonn zeigte das Team von Dan Panaggio keine Verbesserung und kassierte eine deutliche Niederlage. Wie in den Spielen zuvor kamen die Eisbären nicht gut ins Spiel. Die Bonner dafür umso besser und führten bereits zum Ende des ersten Viertels deutlich mit 41:13. Die Bonner Treffsicherheit zog sich auch durch das zweite Viertel. Eine Gegenwehr der Eisbären blieb aus. Somit lagen die Seestädter zur Halbzeit deutlich mit 68:34 zurück. Auch nach der Halbzeit war ein Aufbäumen bei den Bremerhavenern nicht zu erkennen. Das Spiel der Gäste war lediglich von Einzelaktionen geprägt. Zusätzlich schwächte Elston Turner sein Team nach seinem zweiten unsportlichen Foul. Für ihn war das Spiel damit vorzeitig beendet. Die Eisbären reisten zum heutigen Spiel ohnehin schon personell geschwächt an, da Jan-Niklas Wimberg durch eine Verletzung an der Hand aussetzen musste. Das Spiel war aber zu diesem Zeitpunkt schon längst entschieden und die Eisbären konnten der hohen Niederlage nichts mehr entgegensetzen. Am Ende verlor das Panaggio Team deutlich mit 108:75. „Wir haben heute den Hintern versohlt bekommen – in jedem Bereich des Spiels. Aus so einer Partie können wir nicht viele Schlüsse ziehen und müssen daher das Spiel in Ruhe besprechen und uns im Training sammeln“, so Eisbären Trainer Panaggio nach dem Spiel.

Auch Adrian Breitlauch fand deutliche Worte nach dem Spiel: „Wir haben eigentlich an unserer Defensive gearbeitet. Man hat heute gesehen, dass es bei weitem nicht gut war. Immer wenn Bonn scoren wollte konnten sie scoren. So können wir uns nicht präsentieren. Das tut mir für alle Fans auch leid, die heute eingeschaltet haben und sich das antun mussten.“

Beste Werfer im heutigen Spiel waren: Adrian Breitlauch (14), Darious Moten (14), Chris Warren und Darnell Jackson mit jeweils 12 Punkten.